Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzung unseres Internetangebotes noch benutzerfreundlicher zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

OK
Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
Servicetelefon 02161 - 49 10 10

Link zur Datenübermittlung

Anzahl Gewerbe auf Ihrem Grundstück

Gewerbe

Einwohnergleichwert

Wie auch in anderen Städten gilt ab 2021 in Mönchengladbach der sogenannte Einwohnergleichwert für Gewerbe. Das bedeutet, dass je nach Gewerbe und entsprechend der Anzahl der Beschäftigten, Betten oder Plätze das Restmüllvolumen neu berechnet wird.

Der Einwohnergleichwert ist ein Umrechnungsfaktor zur Bestimmung des gewerblich anfallenden
Mindestrestmüllvolumens. Er variiert je nach Unternehmen/Institution, dem/der ein Gewerbe zuzuordnen
ist.

Tabelle Einwohnergleichwert

Unternehmen/Institutionje Platz/Beschäftigten/BettEinwohnergleichwert
Krankenhäuser, Kliniken u.ä. Einrichtungenje Platz1
Verwaltungen, Geldinstitute, Verbände, Krankenkassen, Versicherungen, selbstständig Tätige der freien Berufe, selbstständige Handel-, Industrie und Versicherungsvertreterje 3 Beschäftigte1
Speisewirtschaften, Imbissstubenje Beschäftigten4
Gaststättenbetriebe, die nur als Schankwirtschaft konzessioniert sind, Eisdielen und Cafésje Beschäftigten2
Beherbergungsbetriebeje 4 Betten1
Lebensmitteleinzel- und Großhandelje Beschäftigten2
sonstiger Einzel- und Großhandelje Beschäftigten0,5
Industrie, Handwerk und übrigen Gewerbeje Beschäftigten0,5

Die Summe der Einwohnergleichwerte wird bei Teilwerten auf den vollen Einwohnergleichwert aufgerundet. Beschäftigte sind alle in einem Betrieb Tätige (z.B. Arbeitnehmer, Unternehmer, mithelfende Familienangehörige, Auszubildende) einschließlich Zeitarbeitskräfte. Beschäftigte, die weniger als die Hälfte der branchenüblichen Arbeitszeit beschäftigt sind, und Außendienstmitarbeiter werden bei der Veranlagung zu einem Viertel berücksichtigt.

Für Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder, Friedhöfe, sowie Vereins- und Bürgerhäuser, Schützenheime und ähnliche Einrichtungen ohne ständige Bewirtschaftungen werden Einwohnergleichwerte festgesetzt, die sich an der tatsächlichen Nutzung der Einrichtung ausrichten. Bitte tragen Sie im Onlineportal unter Nr. 9 das wöchentlich anfallende Restmüllvolumen ein.

Auf Grundstücken, auf denen Privathaushalte und Gewerbe vorhanden sind, werden grundsätzlich Restmüllbehälter zur gemeinsamen Nutzung aufgestellt.

Häufig gestellte Fragen

FAQ Einwohnergleichwert

Ab dem 01.01.2021 wird der Einwohnergleichwert (EWG) in Mönchengladbach eingeführt. Der EWG ist ein Umrechnungsfaktor zur Bestimmung des Mindestrestmüllvolumens, das in einem Gewerbe anfällt. Er variiert je nach Art des Unternehmens/Institution, entsprechend den Angaben in der Tabelle Einwohnergleichwert.

Durch Multiplikation des EWG mit der Anzahl der vorhandenen Plätze/ Beschäftigten/ Betten (vgl. Tabelle Einwohnergleichwert) errechnet sich das Mindestrestmüllvolumen, das in einer Woche durch die jeweilige Gewerbeeinheit anfällt.

Jedes Grundstück in Mönchengladbach, auf dem sich eine Gewerbeeinheit befindet, muss an die Abfallentsorgung des öffentlich-rechtlichen Entsorgers angeschlossen werden. In Mönchengladbach ist das mags. Das bedeutet, dass der Restmüll, der in Gewerbeeinheiten anfällt, diesem Anschluss- und Benutzungszwang unterliegt und nicht über private Entsorgungsunternehmen entsorgt werden darf. Abfälle zur Verwertung (bspw. Verpackungen, Papier…) können weiterhin von privaten Entsorgern abgeholt werden.

Die Mitarbeiterzahl spielt eine Rolle bei der Bestimmung des Mindestrestmüllvolumens für die Gewerbeeinheit. Dementsprechend ist es notwendig, diese Angaben dem Grundstückseigentümer zu melden, der diese im Anschluss an mags übermittelt.

Das regelt der sogenannte Anschluss- und Benutzungszwang. Private Entsorgungsunternehmen dürfen keinen Restmüll abfahren, der in Gewerbeeinheiten anfällt. Die Restmüllentsorgung muss in Mönchengladbach über mags erfolgen.

Die Lieferung der Restmülltonnen ist für Ende des Jahres 2020 vorgesehen.

Restmülltonnen für Gewerbe liefern wir entsprechend des berechneten Restmüllvolumens aus. Das Restmüllvolumen wird auf die zur Verfügung stehenden Tonnengrößen aufgeteilt, sodass die geringste Anzahl Tonnen je Grundstück geliefert wird.

Die benötigte Größe der Restmülltonne wird über den Einwohnergleichwert ermittelt.

Dies ist ein Umrechnungsfaktor zur Bestimmung des anfallenden Mindestrestmüllvolumens in Gewerben. Er variiert je nach Unternehmen/Institution, dem/der ein Gewerbe zuzuordnen ist, entsprechend den Angaben in der nachfolgenden Tabelle „Einwohnergleichwert“. Ein Einwohnergleichwert entspricht 15 Liter Restmüll pro Woche.

Unternehmen/Institution

 

je Platz/Beschäftigten/Bett

Einwohnergleichwert

Krankenhäuser, Kliniken u. ä. Einrichtungen

je Platz

1

Verwaltungen, Geldinstitute, Verbände, Krankenkassen, Versicherungen, selbständig Tätige der freien Berufe, selbständige Handels-, Industrie- und Versicherungsvertreter

je 3 Beschäftigte

1

Speisewirtschaften, Imbissstuben

je Beschäftigten

4

Gaststättenbetriebe, die nur als Schankwirtschaft konzessioniert sind, Eisdielen und Cafés

je Beschäftigten

2

Beherbergungsbetriebe

je 4 Betten

1

Lebensmitteleinzel- und Großhandel

je Beschäftigten

2

sonstiger Einzel- und Großhandel

je Beschäftigten

0,5

Industrie, Handwerk und übrige Gewerbe

je Beschäftigten

0,5

Beschäftigte sind alle in einem Betrieb Tätige (z.B. Arbeitnehmer, Unternehmer, mithelfende Familienangehörige, Auszubildende) einschließlich Außendienst und Zeitarbeitskräfte. Außendienstmitarbeiter und Beschäftigte, die weniger als die Hälfte der branchenüblichen Arbeitszeit beschäftigt sind, werden bei der Veranlagung zu einem Viertel berücksichtigt.

Die Summe der Einwohnergleichwerte (EWG) wird bei Teilwerten auf den vollen Einwohnergleichwert aufgerundet.

Beispielrechnung 1 zur Bestimmung des Restmüllvolumens:

Der Inhaber eines Cafés hat drei Angestellte. Davon ist ein Angestellter in Teilzeit beschäftigt. Es ergibt sich folgende Berechnung:

(3 Vollzeitbeschäftigte x 2 EGW) + (1 Teilzeitbeschäftigter x 0,25 EGW x 2) = 6,5 EWG
Das Aufrunden auf den vollen EGW ergibt 7 EWG.

In diesem Beispiel werden 3 Vollzeitbeschäftige berechnet, da sowohl der Inhaber des Cafés als auch seine 2 vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter berücksichtigt werden.

Restmüllvolumen bei zweiwöchentlicher Entleerung der Behälter

7 EGW x 15 Liter/Woche x 2 wöchentliche Leerung = 210 Liter Tonnenvolumen

 

Beispielrechnung 2 zur Bestimmung des Restmüllvolumens:

Eine Tagesklinik hat 20 Plätze. Es ergibt sich folgende Berechnung:

20 Plätze x 1 EGW = 20 EWG

Restmüllvolumen bei zweiwöchentlicher Entleerung der Behälter

20 EGW x 15 Liter/Woche x 2 wöchentliche Leerung = 600 Liter Tonnenvolumen

Im Falle von Krankenhäusern, welche sowohl Betten als auch Plätze haben, werden Betten ebenso wie Plätze mit 1 EWG berechnet.

Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder, Friedhöfe, sowie Vereins- und Bürgerhäuser, Schützenheime und ähnliche Einrichtungen werden gesondert nach tatsächlichem Restmüllanfall betrachtet.

Zu Restmüll zählen Kehricht/Reinigungsreste, Staubsaugerbeutel, Putzlappen, Schwämme, Hygieneartikel/Papierhandtücher/Papiertaschentücher, Servietten, Verbandszeug, Büroartikel wie Kugelschreiber, Filzstifte, Bleistifte, Stempel, Stempelkissen, Keramik oder Porzellan, wie kaputtes Geschirr, und Glas, das keine Verpackung ist (bspw. Trinkgläser, Glasvasen etc.).

Achtung! Für Gewerbe gilt, dass Speisereste nicht als Restmüll zu werten sind. Sie müssen über Speiserestetonnen entsorgt werden. Für den Fall, dass Sie eine Speiserestetonne benötigen, können Sie Kontakt zu Herrn Pauls unter der Telefonnummer 02161 - 49 10 62 aufnehmen oder senden Sie Ihm eine E-Mail an herbert.pauls@gem-mg.de. Ebenso können Sie sich an Herrn Kik unter der Telefonnummer 02161 - 49 10 36 oder per E-Mail an marcel.kik@gem-mg.de wenden.

Änderungen sind mags zeitnah per Post an

mags AöR
Am Nordpark 400
41068 Mönchengladbach

oder per Mail an
gewerbe@mags.de

Wir weisen an dieser Stelle freundlich auf die Auskunftspflicht gemäß § 13 Absatz 1 der Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Mönchengladbach (Abfallsatzung - AbfS -) hin.

Als Gewerbe gelten Nutzungseinheiten, die nicht privaten Wohnzwecken dienen. Zum Beispiel eigene, verpachtete oder vermietete Betriebs- und Geschäftsräume, wie Büros, Arztpraxen, Krankenhäuser, Versicherungen, religiöse Einrichtungen, Groß- und Einzelhandelsgeschäfte, Kioske, Gaststätten und Handwerksbetriebe.

Keine Gewerbeeinheiten sind beispielsweise ein Büro in der eigenen Wohnung ohne Kundenverkehr und ohne weitere Mitarbeiter, Reisegewerbe nach § 55 Gewerbeordnung oder eine Photovoltaikanlage.

Bei Plätzen in der Kurzzeitpflege, bei dauerhaftem Aufenthalt in Pflegeheimen und bei Plätzen in betreutem Wohnen gibt es unterschiedliche Veranlagungen. Schreiben Sie uns bitte eine Mail an gewerbe@mags.de mit der Anzahl der Pflegeplätze, der Bewohner und der Zimmer. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Bei Fragen zu den Abrechnungsmodalitäten im Rahmen der Nebenkostenabrechnung wenden Sie sich bitte an Ihren Vermieter oder Verpächter. Hier können wir Ihnen leider keine Auskunft erteilen.

Sollten weitere Fragen aufkommen, rufen Sie uns gerne an unter 02161 - 49 10 9779 oder schreiben Sie uns eine Mail an gewerbe@mags.de.