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Wenn das Stadion zum grünen Klassenzimmer wird

An einem ungewöhnlichen Ort hat die mags-Umweltbildung Schüler*innen Klima- und Naturschutz zum Anfassen vermittelt. So wurde das Gründach des ista-Borussia-Parks für eine Kooperation zwischen mags und Borussia Mönchengladbach erstmalig zum außerschulischen Lernort.

Foto: Lana Amann

Wie können Städte auch in Zukunft lebenswert bleiben? Warum sind begrünte Dächer wichtig? Und was brauchen Wildbienen, damit sie sich wohlfühlen? Mit diesen Fragen haben sich Schüler*innen der zweiten Klasse der GGS Hardt beim ersten gemeinsamen Workshop der mags- Umweltbildung und Borussia Mönchengladbach beschäftigt. Gestaltet und begleitet wurde das Programm vom Team mags-Umweltbildung: Aylin Aras, Dr. Stefanie Henze und Eva Klaiber.

Unter dem Titel „Nachhaltigkeits-Held*innen bei Borussia“ lernten die jungen Forscher spielerisch und praxisnah die Zusammenhänge zwischen Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltiger Stadtentwicklung kennen. Borussia stellte dafür das Gründach des ista-Borussia-Parks als außerschulischen Lernort zur Verfügung.

Zum Einstieg stand ein Bewegungsspiel auf dem Programm, das den Schüler*innen den Unterschied zwischen Wetter und Klima verdeutlichte. Anschließend entwickelten sie in Gruppen ihre eigene „Stadt der Zukunft“. Dabei überlegten die Kinder, wie Menschen, Tiere und Pflanzen auch künftig gut zusammenleben können. Ihre Ideen reichten von begrünten Dächern und schattenspendenden Bäumen über Regenwasserspeicher bis hin zu Fahrradwegen, Spielplätzen und Lebensräumen für Tiere.

Danach ging es hinaus auf das Gründach des ista-Borussia-Parks. Als kleine Klimadetektiv*innen erforschten die Kinder, wie Dachbegrünungen zur Kühlung von Gebäuden beitragen, Wasser speichern und Lebensräume schaffen können. Mit Lupen untersuchten sie Pflanzen, beobachteten Insekten und erfuhren im Wildbienen-Modul, welche Bedeutung Bestäuber für die Natur haben und welche Lebensräume sie benötigen.

„Der Workshop verbindet Umweltbildung mit praktischem Erleben. Statt Modelle oder Bilder zu betrachten, erkunden die Kinder eine echte Klimaanpassungsmaßnahme auf einem der größten Gebäude der Stadt. So erleben sie unmittelbar, wie Klima- und Naturschutz in der Praxis aussehen können“, sagt Aylin Aras von der mags-Umweltbildung.

Mit nach Hause haben die Schüler*innen nicht nur spannende Eindrücke genommen, sondern auch konkretes Wissen für ihren Alltag: Vor allem, dass Umwelt- und Klimaschutz vor der eigenen Haustür beginnt.

Foto: Lana Amann

Foto: Lana Amann

Foto: Lana Amann