Die Waldfläche in der Nähe des Hoppbrucher Wasserwerks wurden in den 1950er-Jahren als Pappel-Monokultur gepflanzt. Inzwischen sind die Bäume altersbedingt und durch Vorschädigungen zunehmend geschwächt. Langfristig müssen deshalb alle Pappeln auf der rund drei Hektar großen Fläche weichen.
mags wird den Bestand jedoch nicht auf einmal fällen, sondern den Wald über mehrere Jahre Schritt für Schritt umbauen. Dafür werden nach und nach Pappeln entnommen. Die freiwerdenden Bereiche werden genutzt, um dort einen standortgerechten Mischwald zu entwickeln. Während des schrittweisen Waldumbaus bleibt ein Teil des vorhandenen Baumbestandes zunächst erhalten. Gleichzeitig kann die nächste Waldgeneration heranwachsen. So begrenzt mags den Eingriff in Natur und Landschaft auf das notwendige Maß und schafft die Grundlage für einen vielfältigen und dauerhaft stabilen Wald. Er besteht zum Beispiel aus Stieleichen, Hainbuchen. Winterlinden, Berg- und Flatterulmen, Vogelkirschen, Elsbeeren, Schwarznüssen und Esskastanien.
Zudem erhält die Fläche eine für Insekten und Vögel wertvolle Randbepflanzung, in der sie Unterschlupf und Nahrung finden. So etwa Hundsrosen, Apfelrosen, Schwarzdorn, Pfaffenhütchen. Kornelkirsche, Mispel, Wildbirne und -apfel.