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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
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Rettungsversuch an einer kranken Blutbuche

Neben dem großen Kinokomplex an der Viersener Straße zieren seit vielen Jahren zwei Naturdenkmäler das Stadtbild. Es sind zwei Blutbuchen, die ein Alter von etwa 160 Jahren aufweisen.

Eine der Blutbuchen trägt nur noch etwa 30 Prozent Laub in ihrer Krone. Der Baum ist seit längerem von einem Fäulepilz, dem Hallimasch-Pilz, befallen und weist sehr viel Totholz auf.

Doch eine der beiden Blutbuchen trägt nur noch etwa 30 Prozent Laub in ihrer Krone. Der Baum ist seit längerem von einem Fäulepilz, dem Hallimasch-Pilz, befallen und weist sehr viel Totholz auf. Damit die abgestorbenen Äste keine Gefahr für Fußgänger darstellen, wurde der Bereich rund um die kranke Blutbuche zunächst abgesperrt. Die mags-Baumpfleger werden in den nächsten Tagen mithilfe eines Hubsteigers das Totholz entfernen, damit die Absperrung wieder aufgehoben werden kann. Um dem erkrankten Baum noch eine bessere Chance zur Erholung zu geben, wird er in das Bewässerungsprogramm von mags aufgenommen. „Normalerweise brauchen so alte und großgewachsene Bäume keine zusätzliche Bewässerung, weil sie tief verwurzelt sind und dadurch auch in trockenen Zeiten an genügend Wasser gelangen. Aber vielleicht können wir es der unter Stress stehenden Blutbuche so etwas leichter machen“, hofft mags-Arborist Hanno Müller.  

Generell stehen vor allem Straßenbäume in ganz Deutschland seit dem Sommer 2018 unter zusätzlichem Stress. Neben Abgasen und der Tatsache, dass Straßenränder keine optimalen Standorte für Bäume sind, fällt das dritte Jahr in Folge zu wenig Regen. Diese äußerlichen Benachteiligungen sorgen dafür, dass vielen Baumarten die Kraft fehlt sich wie gewohnt gegen Pilze und Parasiten wehren zu können. Das führt zu einer vermehrten Totholzbildung in den Baumkronen bis hin zum vollständigen Absterben ganzer Bäume. Der Umfang der negativen Einflüsse, die auf die Bäume wirken, werden als Komplexerkrankung bezeichnet. Die Rotbuchen, wo auch die Blutbuchen botanisch zugeordnet sind, sind im Stadtgebiet Mönchengladbach besonders betroffen.

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Pressereferentin
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