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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
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Mönchengladbach wird noch bunter

Gelb, Violett und Rot sind die aktuellen Farben des Frühlings in Mönchengladbach. Krokusse, Narzissen und die ersten Tulpen zieren seit einigen Wochen zahlreiche Straßenränder in unserer Stadt.

Am Friedensplatz in Giesenkirchen stehen die Krokusse in voller Blüte.

An der Korschenbroicher Straße hat die Farbe Gelb die Oberhand. Die blühenden Narzissen sorgen für einen ordentlichen Farbtupfer. Bald kommt noch das Rot der Tulpen hinzu.

Das Straßenbegleitgrün am Pastorenkamp/Ecke Hardter Landstraße erstrahlt in vielen bunten Farben.

Auch am Kreisel Nordring/Willicher Damm blühen Traubenhyazinthen, Tulpen, Narzissen und viele weitere Frühblüher.

Ob entlang der Straße Reststrauch, an der Kaldenkirchener, Waldnieler, Korschenbroicher oder Fliehtstraße – in Mönchengladbachs Natur treten die Früchte aus dem vergangenen Herbst zu Tage. Da hat die mags-Grünunterhaltung zahlreiche Blumenzwiebeln in das Straßenbegleitgrün gepflanzt.

Ebenfalls im Herbst wurden weitere 75 Staudenbeete verteilt auf das gesamte Stadtgebiet vorbereitet.

Verkehrsinseln, Kreisel, Straßenränder – überall fand zunächst ein Bodenaustausch statt. Um den Stauden optimale Bedingungen zu bieten, wurden die Flächen mit Substrat angereichert. „Tanz der Gräser“ und „Indian Summer“ sind nur zwei von vielen verschiedenen Staudenmischungen, die in den vergangenen Tagen gepflanzt wurden.

Neue Flächen sind zum Beispiel an der Marienburgerstraße, im Wohngebiet am Mittelkamp, am Gatherskamp, an der Eickener Straße, an der Dohler Straße, der Stadtwaldstraße, der Konstantinstraße, der Kölner Straße, am Bresges Park, am Florisgarten oder an der Beckrather Dorfstraße entstanden. „Unsere Staudenmischungen sind sehr gemischt, um eine über das Jahr gesehen lang andauernde Blüte zu ermöglichen. Das sorgt für eine schöne Abwechslung“, sagt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung. Noch sind die frisch gesetzten Pflanzen klein und grün. Doch bis Juni werden sich die Staudenflächen voraussichtlich entwickeln und noch im kommenden Herbst die unterschiedlichsten Blüten tragen. „Bis die neuen Stauden ihre volle Pracht zeigen, versuchen wir möglichst lange die Krokusse, Narzissen und Tulpen stehen zu lassen, auch wenn sie irgendwann verblüht sind. Nur so vermehren sich die Frühblüher und kommen im nächsten Jahr noch üppiger wieder“, erklärt Biehl die Vorgehensweise. Hobbygärtner kennen das vielleicht. Wer zu früh runterschneidet, wundert sich im Folgejahr, dass die Zwiebelpflanzen nicht wiederkommen.

 

Die Geschichte der Staudenpflanzungen

Im Herbst 2017 startet mags ein Pilotprojekt in Mönchengladbach und wandelt Straßenbegleitgrün in Stauden- und Wildblumenbeete um. Am Rheydter Ring und am Nordpark entstehen Testflächen für die verschiedenen Mischungen. „Wir wollten mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen“, erklärt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung. Erstens: Die Zahl der Pflegegänge ist bei Stauden viel geringer als bei Rasen und dadurch können die Unterhaltungskosten reduziert werden. Zweitens: Blühendes Straßenbegleitgrün ist nicht nur schöner anzusehen, sondern schafft im Gegensatz zu Rasen auch Insektenbiotope mitten in der Stadt.

Nach der erfolgreichen Testphase wird das Projekt auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Im Herbst 2018 entstehen durch die Initiative von mags 90.000 Quadratmeter Wildblumen- und Staudenflächen. Rund 160 verschiedene Standorte vom Kreisverkehr in Wanlo über den kompletten Willicher Damm und Nordring bis hin zur Kleinenbroicher Straße in Giesenkirchen entstehen und bieten trotz eines trockenen Sommers ein langes Farbspiel im Stadtgebiet. Nicht zuletzt aufgrund der durchweg positiven Resonanz aus der Mönchengladbacher Bevölkerung wird das Projekt im Herbst 2019 ausgeweitet und weitere rund 75 neue Flächen werden umgewandelt.

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