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Mönchengladbacher Abfall-, Grün-, und Straßenbetriebe AöR
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GEM: 15 Nationen friedlich unter einem Dach

Mitarbeiter aus 15 Nationen arbeiten bei der GEM in festen Teams Hand in Hand. Ob bei der Müllabfuhr oder in der Straßenreinigung: Was für die Mannschaft zählt, ist Kollegialität, respektvolles Miteinander und Spaß an der gemeinsamen Arbeit.

Er ist ein echtes GEM-Urgestein: Giovanni Casertano ist seit 31 Jahren bei der GEM.

Carlos da Paz stammt aus Portugal. Seit 30 Jahren arbeitet er für die GEM. Am Wertstoffhof Luisental hilft er den Mönchengladbachern bei der richtigen Müllentsorgung.

Von den etwa 300 GEM-Mitarbeitern in den Bereichen Müllabfuhr und Wertstoffhöfe sowie Straßenreinigung und Winterdienst sind etwa 90 Prozent Deutsche. „Daneben beschäftigen wir Kollegen aus Albanien, Großbritannien, Ghana, Griechenland, Italien, Marokko, Nigeria, Polen, Portugal, Republik Fidschi, Russische Föderation, Serbien, Türkei und Ukraine“, sagt GEM-Personalleiterin Sabine Bügers.

Viliame Talemaisuva, Republik Fidschi

Viliame Talemaisuva hatte den weitesten Weg nach Deutschland. Als die britischen Streitkräfte im Hauptquartier in Rheindahlen ihn 2001 als Mitarbeiter vor Ort haben wollten, machte er sich von den Fidschi-Inseln auf nach Mönchengladbach. Die heutige Republik Fidschi war bis 1970 britische Kronkolonie. 2013 verlassen die Briten das JHQ, der Fidschianer aber bleibt. Über eine Zeitarbeitsfirma findet er 2014 den Weg zur GEM. Er arbeitet als Lader bei der Müllabfuhr, wird 2018 von der GEM übernommen. Bei den Kollegen ist Viliame Talemaisuva, den alle nur Tuki nennen, nicht nur deswegen beliebt, weil er gerne gute Laune versprüht. Er ist einfach ein Pfundstyp.

Victor Muojekwu, Nigeria

Victor Muojekwu flüchtete 2001 von Nigeria nach Deutschland und landete in Viersen. Dort lernte er seine erste Frau kennen, mit der er ein Kind hat. Die Ehe scheiterte; mit seiner zweiten Frau zog er nach Mönchengladbach. 2010 suchte er eine neue Anstellung, seine Zeitarbeitsfirma vermittelte ihn als Lader bei der Müllabfuhr. Ein Müllwagen ist immer von einem dreiköpfigen Mitarbeiterteam besetzt: Neben dem Fahrer gehören zwei Lader zur Mannschaft. 2013 stellt die GEM Victor Muojekwu fest ein. „Ich treffe hier auf ganz viel Toleranz, das ist so schön. Die Arbeit mit den Kollegen macht sehr viel Spaß“, sagt Victor Muojekwu.

Giovanni Casertano, Italien und Peter Schäfer, Deutschland

Mit 31 Jahren Firmenzugehörigkeit ist Giovanni Casertano ein echtes GEM-Urgestein. Der Italiener fährt gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Schäfer die Straßen der Rheydter Innenstadt und angrenzende Bezirke ab, um sie sauber zu halten. Ihre Kleinkehrmaschine ist für die beiden Männer zum zweiten Wohnzimmer geworden. „Ich stehe um 4 Uhr in der Früh auf, bin um 5 Uhr auf dem Betriebsgelände. Erst einmal wird dann mit den Kollegen erzählt. Dann ist Abfahrtskontrolle: Ich überprüfe, ob mit der Maschine alles in Ordnung ist. Um 13 Uhr sind wir mit unserer Arbeit fertig“, schildert Giovanni Casertano seinen Arbeitsalltag. „Schließlich wird die Maschine noch sauber gemacht für den nächsten Tag“, ergänzt Peter Schäfer.

Mit speziellen Angeboten kommt die GEM ihren Mitarbeitern entgegen

„Wir verstehen Fairness und Kollegialität als Schwerpunkte unserer Arbeit. Die Nationalität spielt für uns keine Rolle. Wir sind eine Familie. Gemeinsam sind wir die GEM“, fasst der Einsatzleiter für Müllabfuhr und Sperrmüll, Soufian Oulad, zusammen. Er ist selbst marokkanischer Herkunft und arbeitet seit 2015 bei der GEM. „Die Jobs bei uns sind sehr beliebt.“ Ein sicherer Arbeitsplatz, die Vergütung nach Tarif und die gute Betriebsstimmung sieht er hierfür als Gründe. „Wir kommen den Bedürfnissen unserer Kollegen wo es geht entgegen. So entspricht etwa eine eigens eingerichtete Stehtoilette muslimischen Hygienebedürfnissen“, sagt Soufian Oulad. Und bei Firmenfeiern gibt es immer einen separaten Grill sowie ein separates Speisenangebot, das beispielsweise halal, also für arabische Kollegen geeignet ist.

Bei mags arbeiten etwa 96 Prozent Deutsche. Daneben beschäftigt mags Kollegen aus Kolumbien, Eritrea, Ukraine, Portugal, Spanien, Italien, Türkei, Polen und Bosnien-Herzegowina.  

Den gesamten Text finden Sie auf unserem Blog www.mg-im-herzen.de

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