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Erst Gelbe dann Rote Karte für Müllsünder

Die mags-Mülldetektive und der KOS zeigen Müllsündern die Rote Karte.

Um die Öffentlichkeit über die nun geltenden Verwarn- und Bußgelder zu informieren, zeigen die mags-Mülldetektive und der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) den Müllsündern ab Montag, 09. September, die Gelbe Karte.

Nach einer Aufklärungsphase von vier Wochen greift die Rote Karte.

Achtlos weggeworfene To-Go-Becher, Verpackungen, Zigarettenkippen und Kaugummis sind deutschlandweit ein Problem. Durch Littering wird eine Stadt nicht nur verunreinigt, gleichzeitig entstehen Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier sowie Reinigungskosten.

Besonders in den Innenstädten und an Orten mit kurzer Aufenthaltsdauer, wie Bushaltestellen und Bahnhöfen, tritt Littering auf. Deshalb hat die Stadtverwaltung die Strafen für die Verunreinigung von Straßen, Plätzen und Grünflächen durch weggeworfene oder liegengelassene Abfälle erhöht. Statt der bisher fälligen 30 Euro ist laut des städtischen Verwarnungsgeldkatalogs ab sofort ein Bußgeld von bis zu 100 Euro fällig. Die  Verwaltung folgt damit der Empfehlung der Landesregierung, weit verbreitete Umweltsünden strenger zu ahnden.

Um die Öffentlichkeit über die nun geltenden Verwarn- und Bußgelder zu informieren, zeigen die mags-Mülldetektive und der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) den Müllsündern ab Montag, 09. September, die Gelbe Karte. Wie auf dem Fußballplatz weist die Gelbe Karte auf Fehlverhalten hin und warnt: Beim nächsten Mal wird ein Verwarn- oder sogar Bußgeld fällig. Nach einer Aufklärungsphase von vier Wochen greift die Rote Karte. Laut Verwarnungsgeldkatalog wird das Wegschnippen der Zigarettenkippe oder des Kaugummis dann mit 100 Euro Bußgeld geahndet.

„Uns ist es wichtig, auf falsches Verhalten hinzuweisen und ein Umdenken bei den Menschen zu erzielen“, sagt Jörg Wilms, Teamleiter der mags-Mülldetektive. Die mags-Mülldetektive sind seit ihrem Start im Juli 2016 regelmäßig in den Innenstadtbereichen unterwegs, um Fehlverhalten zu ahnden. Zum Start der Aktion um die Gelbe und Rote Karte sind gemeinsame Präsenzstreifen mit dem KOS geplant.

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