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Der Eichenprozessionsspinner – so geht mags gegen ihn vor

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen aktuell zwar schon ihre berüchtigten langen Brennhaare, aber noch sind diese für den Menschen ungefährlich.

Die Nester des Eichenprozessionsspinners kommen zu 99 Prozent an Eichen vor.

Das allergieauslösende Gift entwickelt die Raupe erst ab dem dritten Larvenstadium. „Damit rechnen wir im kommenden Monat“, sagt mags-Förster Werner Stops. Das ist die Phase, in der mags wie jedes Jahr aktiv wird und die Nester umweltfreundlich entfernt. Statt Biozide zu spritzen, die auch für andere Lebewesen und das Ökosystem eine Gefahr darstellen, werden die Nester mit einem Spezialsauger von Baumstämmen und Astgabelungen entfernt. Die abgesaugte Stelle wird zusätzlich mit einem Zuckergemisch versiegelt, um eventuell noch vorhandene  Brennhaare des Eichenprozessionsspinners  zu verkleben. Die abgesaugten Eichen werden von den mags-Forstmitarbeitern in einer Liste festgehalten. „Dadurch wissen wir, welche Gebiete wir im Folgejahr besonders in Augenschein nehmen müssen“, sagt Stops. Dazu zählen beispielsweise der Rheydter Stadtwald und das Rheydter Schloss. Grundsätzlich kümmert sich mags um die Beseitigung des Eichenprozessionsspinners in Parks, Grünanlagen, Kleingartenanlagen, auf städtischen Hundewiesen, auf städtischen Sportplätzen, auf Geländen von städtischen Schul- und Kindergärten und entlang von Wanderwegen.

Nähere Informationen zum Eichenprozessionsspinner mit Abbildungen und Videos finden Interessierte auch auf dem mags-Blog https://mg-im-herzen.de/das-musst-du-ueber-den-eichenprozessionsspinner-wissen/.

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